Die Fachschule

Das Profil der Fachschule

Ausbildung Pflegekraft

Kinästhetik in der Pflege

Die Auszubildenden lernen im ersten Jahr auf der Grundlage des Konzeptes Kinästhetik, Betreute und Patienten professionell zu berühren und zu bewegen. Dabei sind vorhandene Ressourcen zu nutzen und weiter zu entwickeln. Gleichzeitig dient Kinästhetik zum Schutz vor Überlastungsschäden der Wirbelsäule und vor berufsbedingten Verletzungen bei Auszubildenden und Pflegekräften.

Problemorientiertes Lernen (POL)

Problemorientiertes Lernen wird für große Pflegethemen angeboten. In Kleingruppenarbeit werden Lerninhalte an einem fiktiven Bewohner/Patienten-Fallbeispiel von den Auszubildenden unter Anleitung von Dozenten erarbeitet. Lernfeldübergreifend fließen kognitive Inhalte und praktische Pflegehandlungen von angrenzenden Lernbereichen ein. Darüber hinaus lernt der Auszubildende sich eigenverantwortlich und selbstständig Wissen anzueignen.

Ausbildung Pflegekraft

Praktische Pflegeübungen (Skillstraining)

In Übungssituationen werden motorische, kommunikative und kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten möglichst praxisnah am Mitschüler trainiert und evaluiert.  Pflegemaßnahmen der Grund- und Behandlungspflege werden nach dem theoretischen Input praktisch intensiv eingeübt.  Die Auszubildenden werden auf diese Weise auf

Handlungsorientiertes Lernen

Unterrichtsinhalte z. B. aus dem Berufskundeunterricht oder Aktivierung von Betreuten,  werden  in Projektarbeiten innerhalb von  Kleingruppen in der Schule geplant und betreut, am Praxisort oder in der Schule von den Auszubildenden selbständig umgesetzt und anschließend schriftlich evaluiert.

Lerngruppe im Garten

Außerschulische Lernorte und Exkursionen

Je nach Unterrichtsthemen werden gezielt außerhalb der Schule Lernorte angeboten, die durch das intensive Erleben vor Ort das Thema erweitern und verinnerlichen, so z. B.

  • Besuch in einer Behinderteneinrichtung,
  • Exkursion in einem Pflegeheim für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinson
  • Exkursion in einem Hospiz oder einer Altenhilfeberatungsstelle
  • Anatomiemuseum
  • Kommunikationsschulung und Teambildung außerhalb der Schulräume usw

Zugang zum Internet

"Schüler haben in den Gruppenräumen jederzeit Internetzugang zu medizinischen und pflegerelevanten Themen. Der Umgang mit EDV-gestützten Pflegedokumentationssystemen wird in Kleingruppen eingeübt".

Beurteilung der Auszubildenden nach Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenzen

Auszubildende erhalten nach jedem Unterrichtsblock für den praktischen Einsatzort Lernziele mit vorrangig praktischen Aufgaben, die auf der Grundlage des Unterrichts und nach Kompetenzen von den Fachlehrern formuliert werden. Der Praxisanleiter übt am praktischen Ausbildungsort die Aufgaben mit dem Auszubildenden ein. Am Ende des Praxisblockes beurteilt der Praxis¬anleiter anhand des schuleigenen Beurteilungsbogens die Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenzen des Auszubildenden. Die Entwicklung des Schülers in den Kompetenzbereichen wird schriftlich an die Klassenleitung weiter gegeben. Die Schule arbeitet hier eng mit den Praxiseinrichtungen zusammen.

Reflexion als Teilbestand der praktischen Ausbildung

Auszubildende lernen das eigene Handeln in der Pflege zu hinterfragen. Hierbei werden sie von den Fachlehrern bei den zweimaligen Praxisbesuchen pro Ausbildungsjahr  beraten und unterstützt. Die Fähigkeit sich selbst zu reflektieren nimmt einen bedeutenden Stellenwert in der Ausbildung zur/zum Altenpflegerin/er an der Fachschule für Altenpfelge in Donaueschingen ein.

Basale Stimulation, Aromapflege, Auflagen und Wickel

Auszubildende erhalten von Expertinnen zusätzliche praxisnahe Unterrichtseinheiten über basale Stimulation, über Aromapflege und über Auflagen und Wickel. Alternative Pflege¬maßnahmen nehmen neben der ärztlich verordneten Behandlungspflege verstärkt einen bedeutenden Stellenwert in der Altenpflege ein.